Ferrara von Fidertanz x Jazz

 

      Florestan I
    Fidermark
 
      Watonga
  Fidertanz
   
      Ravallo
    Reine Freude
 
      Frühlingssonne
Ferrara
     
      Cocktail
    Jazz  
      Charmante
  Ster Bostrade
   
      Flemmingh
    Pastrade  
      Astrade

 

Geboren: 31.03.2018
Farbe: Dunkelbraun
Zuchtgebiet: Hannover
Züchter: Diane Nauman, Oregon – USA

Ferrara ist ein dunkelbraunes Stutfohlen, mit 4 weissen Füssen und mit langen Beinen ausgestattet. Sie hat ein bildschönes Gesicht und weiss ihren Betrachter zu beeindrucken. Sie hat eine raumgreifende Galoppade und der Trab sucht seines Gleichen. Sie ist das 5. Fohlen aus der Jazzstute und ist sowohl für den Sport als auch für die Zucht hochinteressant! Eine Rarität mit bestem Blut!!!!       

Vater Fidertanz  A class of it’s own! Er kann sich nur selbst übertreffen – und dies gelingt ihm immer wieder eindrucksvoll.
Mit 52 gekörten Söhnen, 93 Staatsprämienstuten und beeindruckenden 68 Nachkommen mit S-Erfolgen ist Fidertanz zweifelsohne zum Stemplhengst gereift.
Schon früh setzte der umjubelte NRW-Siegerhengst Maßstäbe. So gewann er 2005 seinen 30-Tage-Test in Neustadt/D. und wurde Vize-Bundeschampion in Warendorf (Fremdreiterbewertung: 9,5). 2006 avancierte er, in Anerkennung seines überragenden ersten Fohlenjahrgangs, zum Oldenburger Hauptprämiensieger dressurbetont. 2007 komplettierte Fidertanz mit der Bundeschampionats-Qualifikation die geforderte Eigenleistung. Inzwischen stehen Siege und Platzierungen bis Grand Prix für Fidertanz zu Buche. 2014 erhielt er die Anerkennung für Dänemark.
Der wunderschöne Fidertanz vererbt seinen tollen Charakter, seine hohen Rittigkeitswerte und seine außergewöhnlichen Bewegungen. Seine Nachkommen erfreuen Dressurreiter, Amateur- und Profireiter gleichermaßen, auf der ganzen Welt.
Alters- und erwartungsgemäß gelang den ersten Nachkommen des Fidertanz der Sprung in die Königsklasse des Dressursports, dem Grand Prix de Dressage, wie beispielsweise Fine Spirit (von Fidertanz – De Niro), die unter Hartwig Burfeind schon mehrach Grand Prix-siegreich gewesen ist. Fidertanz gelang 2016 das Kunststück als einziger Vererber drei Nachkommen für die Finalprüfungen des Nürnberger Burg-Pokals und des Louisdor-Preises in der Frankfurter Festhalle zu stellen. Franziskus und Ingrid Klimke beendeten das Burg-Pokal-Finale knapp geschlagen an zweiter Position. 2017 konnte Fidertanz mit seiner Nachkommenschaft dieses Kunststück noch einmal toppen: Diesmal waren es vier Nachkommen, die er in die Frankfurter Festhalle entsendete, Franziskus wurde mit Ingrid Klimke Dritter im Louisdor-Finale, und QC Flamboyant OLD gewann unter Isabell Werth den Nürnberger-Burgpokal!
Über 50 Söhne des Fidertanz wurden gekört, 2014 stellte er mit Flavio Briatore einen hochpreisig in die Niederlande verkauften Prämienhengst auf der Hannoveraner Körung in Verden, wo noch ein weiterer Sohn auf der Liste der Gekörten stand. Zu seinen gekörten Nachkommen zählen auch der Bundeschampion, WM-Teilnehmer und Hannoveraner Vize-Champion Franziskus/Ingrid Klimke, der NRW-Siegerhengst und Bundeschampionatsteilnehmer Flanagan sowie mit Feuerspiel das 330.000 Euro-Preishighlight des Verdener Hengstmarktes 2009. Hengste wie Fahenheit, Foundation und Fiderdance sind mittlerweile selbst gefragte Vererber.
Auch die Töchter des Fidertanz gereichen ihrem Vater zur Ehre, besonders die Oldenburger Siegerstute Fifty-Fifty, die 2007 bereits Siegerstute beim Deutschen Fohlenchampionat in Lienen war und zur weiteren Förderung im Dressurstall Rothenberger steht. Florencia wurde ZfdP-Siegerstute, Fider’s Tanzmarie und Fashion Girl waren jeweils 2. Reservesiegerinnen in Münster-Handorf und Fillipa K 2. Reservesiegerin in Wickrath. Foryourbest war 1. Westfälische Reservesiegerin und Bundeschampionatsfünfte. Fantara ging 2013 beim Deutschen Elite-Stutenchampionat auf dem Endring der besten Zehn. Zu den Preisspitzen des Hannoveraner Hengstmarkts 2015 gehört ein Prämienhengst aus der St.Pr.St. Fidertanz-Tochter Firenza.
Fidertanz-Nachkommen erzielen Spitzenpreise auf den Auktionen: So wechselte der Hannoveraner Landeschampion Friemel (jetzt Crystal Friendship/Anabell Balkenhol) 2013 in Verden für 200.000 an Kunden aus Brasilien. Firefox O war eine der Preisspitzen in Vechta.
Fidertanz ist ein Sohn des viel zu früh eingegangenen HLP-Siegers, Bundeschampions und Grand Prix-Siegers Fidermark I. Fidertanz Mutter Reine Freude ist eine Tochter des HLP-Siegers Ravallo und ist nicht nur Hengstmutter sondern auch Großmutter der gekörten Quanticus und Bel Amour. Die Großmutter Frühlingssonne brachte die gekörten Hengste Disconto (v. Divertimento) und Fanconi (v. Fuchsberger). Leistungsstamm der Astfläche.

Mutter Bostrade ist eine super schicke braune Stute aus einem überragenden holländischen Mutterstamm. In ihr vereinen sich die besten holländischen Dressurblutlinien. Sie ist hoch erfolgreich in der Dressur bis
Klasse M gewesen. Sie hat einen fantastischen Zuchtwert von 157! Sie entstammt der Fastrade Linie und der Züchterfamilie 368. Bostrade ihr Vollbruder Vic ist gekört. Sie zeichnet sich durch ihren top Charakter aus, den sie auch an ihre Fohlen weiter vererbt.  Sie hat bereits im Jahr 2012 ein Hengstfohlen von Rousseau bekommen, 2013 ein Stutfohlen von Davino V.O.D. und 2016 ein Stutfohlen von Guradian S – welches in einen renommierten Stall in Holland verkauft worden ist. Anky van Grunsven besitzt seit ein paar Wochen 50 % von diesem überragenden Hengst Guardian S!

Großvater Jazz:
Dieser Hengst führt seit Jahren die Dressur-Weltrangliste an. Für viele Zuchtbücher sorgt er weiterhin für phänomenale Turnierpferde, sehr viele zugelassene Hengste und eine Fülle von fruchtbaren Zuchtstuten. 2006 wurde Jazz zum“KWPN Pferd des Jahres“ gewählt. Das war nur der Anfang der Auszeichnungen für diesen gut etablierten Hengst. Neben dem Gewinn des KWPN HOY Awards erhielt  Jazz auch den Kuer Preferent Status, nicht nur für seine eigenen Grand-Prix-Auftritte, sondern auch für die Erfolge seiner Nachkommen.  Jazz stammt ab von dem legendären Dressurhengst Olympic Cocktail. Olympic Cocktail war 1995 selbst „KWPN Hengst des Jahres“.
Jazz
wurde von der Weltmeisterin Anky Van Grusven geritten. 2001 debütierte Tineke Bartels im Grand Prix mit Jazz. In diesem Jahr gewannen sie den „Grand Prix World Cup in Amsterdam“ mit 74,65%. Im Jahr 2002 bei „Zwollse Paardendagen“ erreichte er den dritten Platz in der Kategorie „Best Stallion“. Darüber hinaus war Jazz  Indoor-Champion bei NBVR und brillierte bei den Olympischen Spielen 2002 in Jerez, Spanien.  Jazz überträgt seine Qualitäten stark auf seine Nachkommen. Das zeigen die Ergebnisse im Dressursport. Seine ältesten Nachkommen konkurrieren auf der Prix St. George Ebene. Er hat etliche gekörte Söhne wie zum Beispiel Johnson, Don Juan de Hus, Boston, Wynton, Jazz Made, Tango, Don Olymbrio L,  Broere Norwegen, Olivi, Riant, und Jazz Time – um nur ein paar zu nennen.

Großmutter Pastrade war selbst in Dressurprüfungen bis Klasse L erfolgreich und kann einen Zuchtwertindex von 114 vorweisen. Sie hat bis jetzt 12 Fohlen bekommen, die fast alle im Sport erfolgreich z.T. bis Klasse S erfolgreich sind. Sie hat mit dem Hengst Jazz den gekörten VIC bekommen, der Vollbruder zu Bostrade ist. Die meisten ihrer Stutfohlen wurden mit der holländischen Staatsprämie bzw. als Elitestute ausgezeichnet. Auch diese Stuten wurden bereits wieder erfolgreich in der Zucht eingesetzt.

Urgroßvater Flemmingh:
Der Holsteiner Hengst Flemmingh v. Lacapo-Carneval, wurde in Holland gekört und mit der hohen Auszeichnung „pref“ honoriert. Dieser Name hat sich international durchgesetzt. Egal ob Australien, Amerika, Russland oder Afrika – diesen Hengst kennt jeder, der sich mit Dressurpferdezucht beschäftigt.Aufgrund einer alten Verletzung hatte sich die Verfassung des 20-jährigen Braunen aus der Zucht von H. C. Albertsen aus Behrendorf so sehr verschlechtert, dass der Besitzer, der Niederländer Wiepke van de Lageweg, sich entschloss, ihn von seinem Leid zu erlösen. Bei seiner Hengstleistungsprüfung in Holland fiel Flemmingh besonders durch gutes Springen auf. Seine Nachkommen haben sich aber zumeist auf dem Dressurviereck hervorgetan. International erfolgreiche Nachkommen von Flemmingh sind beispielsweise die Grand Prix-Pferde Krack C (Anky van Grunsven) und Lingh (früher unter Edward Gal). 

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